Dolomiten, Südtirol: Geführte Wintertouren rund ums Naturhotel Leitlhof

Mit Wanderprofis durchs Weltnaturerbe 

Bis zu 3.200 Meter ragen die Gipfelspitzen der Dolomiten rund ums Vier-Sterne-Superior-Haus Leitlhof in Innichen/Südtirol in die Höhe. Seit 2009 gehören Teile der Gebirgsgruppe zum UNESCO-Weltnaturerbe. Nicht nur wegen der unmittelbaren Nähe zu den „bleichen Bergen“ gilt das familiengeführte Naturhotel als Dorado für Outdoorfans, sondern auch wegen seiner Wanderführer. Fünf abwechslungsreiche Touren pro Woche mit landschaftlich und kulturell reizvollen Zielen unternehmen Gäste mit den Profis kostenlos. Rucksäcke stehen im Zimmer bereit, Schneeschuhe und Co. können ausgeliehen werden. Wahlweise begleitet Skilehrer Alfred jeden Montag erfahrene Pistenbezwinger ins Drei-Zinnen-Gebiet und zeigt ihnen die schönsten Abfahrten. Wer lieber auf eigene Faust loszieht, der findet die Insidertipps der Mitarbeiter in der Leitlhof-Karte. Nach dem Tag im Schnee relaxen Aktive im Innen- sowie Außenpool, Panoramahallenbad und Wellnessbereich des 2.000 Quadratmeter großen Leitlhof-Spa – beheizt mit dem hauseigenen Holzblockheizraftwerk. Das DZ/F im klimapositiven Hotel kostet ab 115 €/Pers./Nacht. www.leitlhof.com

Foto: Die bleiche Schönheit der Dolomiten erwandern Gäste des Naturhotel Leitlhof in Südtirol ganzjährig bei kostenlosen geführten Touren. Bildnachweis: Bureau Rabensteiner


Weites Dolomitenpanorama: Schneeschuhtour zur Bonnerhütte

Eines der aussichtsreichsten Wanderziele der Dolomiten ist die Bonnerhütte auf dem Pfannhorn bei Toblach. Bis ins Jahr 1971 war die auf einer Erhebung gelegene Schutzhütte in militärischem Besitz. Danach wurde sie bis zur Sanierung in den 2000er-Jahren dem Verfall preisgegeben. Dank konstanter Steigung ist die viereinhalbstündige, geführte Schneeschuhtour ohne allzu große Anstrengung machbar. Oben angekommen warten beruhigende Stille, freier Blick auf die Dolomiten und klare Südtiroler Bergluft als Belohnung. Da die Hütte nur im Sommer bewirtschaftet ist, sorgt das Naturhotel Leitlhof mit Lunchpaketen für die Wegzehrung. 

Ein Stück Geschichte: Per pedes zur Haunoldhütte

An der gegenüberliegenden Talseite des Südtiroler Naturhotel Leitlhof beginnt die geführte Winterwanderung zur Haunoldhütte. Die etwa drei Stunden lange, einfache Tour passiert die Ruine des ehemaligen Grand Hotel Wildbad Innichen mit seiner Kapelle St. Salvator und fünf Heilquellen, von denen vier als Mineralwasser vermarktet werden. Beim Weg entlang der Schmiedlwiese erschließt sich Wanderern der Blick auf das gewaltige Haunold-Dolomitenmassiv. Am „Saukofl“ entlang erreichen sie schließlich die Haunoldhütte. Beim Abstieg richtet sich der Guide nach den jeweiligen Wetterbedingungen. 

Foto: Bei einer geführten Wanderung zur Haunoldhütte in den Südtiroler Dolomiten entdecken Teilnehmer unterwegs die Ruine des Wildbads Innichen nahe des Naturhotel Leitlhof
Bildnachweis: Bureau Rabensteiner

Hoch und heilig: Auf Fellen zur Silvesterkapelle

Der Leitlhof-Shuttleservice bringt Gäste auf direktem Weg zum Startpunkt der geführten, mittelschweren Schneeschuhwanderung in Vierschach-Berg. Über einen Forstweg gelangt die Gruppe ins dolomitenumringte Silvestertal. Vorbei an urigen Südtiroler Almhütten über einen schmalen, teilweise steilen Pfad geht es weiter bis zur Silvesterkapelle. Das vorromanische Kirchlein ist an der gesamten Apsis und Fensterlaibung mit Fresken der Brixner Malerschule von zirka 1450 verziert. Nach dem Kulturgenuss führt eine Militärstraße nach dreieinhalb Stunden wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Über das Naturhotel Leitlhof. Inmitten des Hochpustertals gelegen, haben Urlauber im Leitlhof von fast allen Bereichen Blick auf das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten mit dem markanten Bergmassiv der Haunoldgruppe – unter anderem vom Spa mit Panoramahallenbad, Innen- und Außenpool, Saunawelt sowie Heukraxe und Kneippbecken. Zahlreiche Anwendungen runden das Wellness-Angebot ab. Seit 2012 zertifiziert klimapositiv, ist das Vier-Sterne-Superior-Haus eins von nur wenigen energieautarken Hotels weltweit und damit Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Das hoteleigene Holzblockheizkraftwerk ist so effizient, dass es sogar mehr als den benötigten Strom- und Wärmebedarf des Leitlhofs erzeugt, die 62 Gästezimmer sind mit natürlichen Materialien ausgestattet. Zudem stammen viele Food-Produkte aus eigener Landwirtschaft, zum Beispiel aus der Angus-Rinderzucht und dem Gemüsegarten. Beim Fünf-Gänge-Dinner vereint Küchenchef Markus Auer mediterrane Küche und Südtiroler Spezialitäten. Dank der Dolomiten gibt’s für Leitlhof-Gäste im Winter wie im Sommer zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Nach 2016 wurde das Naturhotel auch 2021 mit dem World Travel Award in der Kategorie „Europe’s Leading Green Hotel“ ausgezeichnet. www.leitlhof.com

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