Es ist die grüne Lunge zwischen Rhein und Ruhr, das landschaftliche Gegengewicht zu den pulsierenden Städten der Metropolregionen: das Neanderland. Immer schon war es der Erholungsraum der Städter, für den Sonntagsausflug, zum Entspannen und Auftanken. Seit gut zehn Jahren macht der Neanderlandsteig daraus eine runde Sache!

Im Umkreis der großen Städte Essen, Mülheim an der Ruhr, Wuppertal, Solingen, Leverkusen oder Düsseldorf leitet der etwa 240 Kilometer lange Neanderlandsteig in seiner Vielfalt durch ein abwechslungsreiches Wanderparadies. Seen, Teiche, Moorund Heideflächen, mäandernde Bäche und Flüsse, das Ruhrtal und der Niederrhein, ausgedehnte Waldzonen, steile Hänge über lieblichen Tälern oder weitläufige Feldfluren mit Höfen und Bauernschaften – das sind die Zutaten für wanderbaren Hochgenuss.
Aber mehr noch. Entlang der 17 Einzeletappen, die übrigens immer auch abschnittweise einen Besuch wert sind, liegen jede Menge Sehenswürdigkeiten. Museen, historische Bauwerke, Kirchen, malerische Dorf- und Altstadtkerne laden zu einem Aufenthalt ein und machen den Weg in kultureller Hinsicht überaus lohnend. Und klar doch, in der niederbergischen Idylle lässt sich trefflich einkehren. Lauschige Biergärten, Restaurants, Landgasthäuser oder Cafés, da bleibt niemand hungrig! Auf geht’s also, hinaus in die Natur und zu den Menschen im schönen Neanderland!
Start in Gruiten
Folgt man dem Vorschlag der Wegmacher, beginnt der Neanderlandsteig in Gruiten, einem ländlichen Stadtteil von Haan. Typisch niederbergisch zeigt sich diese erste Etappe, denn man muss mit einigen Anstiegen rechnen, während sich der Steig gegen den Uhrzeigersinn gen Norden schlängelt. Am Bahnhof Haan-Gruiten wandern wir aber erst einmal kurz westwärts, passieren Gut Ehlenbeck mit Hofladen als schöne Möglichkeit, sich noch schnell mit einigen Vorräten für unterwegs einzudecken, bevor wir ins grüne Tal der Düssel und mit dem Flüsschen ans andere Ende von Gruiten gelangen.
Hier steht natürlich ein Rundgang durch das historische Dorf an, mit den schiefergedeckten Fachwerkhäuschen und einem von Haans ältesten Bauwerken, dem Haus am Quall. Der ehemalige Kalksteinbruch Grube 7, an dem sich heute ein idyllisches Naherholungsgebiet befindet, ist die nächste Zwischenstation, bevor wir den kleinen Fluss einmal hinter uns lassen und im großen Bogen durch den Osterholzer Wald wandern.
Zurück an der Düssel erreichen wir Schöller. Hier liegt etwas abseits des Wegs das sehenswerte Rittergut Schöller, mit massiver Burgmauer und Bergfried. Im hübschen Wülfrath-Düssel angekommen, empfangen uns im historischen Dorfkern erneut die typisch bergischen Häuschen in Schiefergrau, Weiß und Grün.
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