Frühlingstouren auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist wie gemacht für Wanderer, die nicht nur ankommen, sondern unterwegs mit allen Sinnen genießen möchten. Im Vordergrund stehen nicht sportliche Höchstleistungen, sondern Wege, die man ohne Hektik, mit offenen Ohren, Augen und einem guten Gespür für Stimmungen in der Landschaft erlebt.

TEXT/BILDER: ANNIKA MÜLLER

Touren auf der Schwäbischen Alb zeichnen sich meist durch eines aus: den Genussfaktor – und zwar für alle Sinne. Die Schönheit der Landschaft, lädt dazu ein, die Wege ohne sportlichen Ergeiz, ohne Zeitdruck und Hektik zu begehen. Häufig hört man nur das Knirschen der Wanderschuhe auf dem Untergrund, den eigenen Atem und den Wind, der die Bäume rauschen lässt. In diese uralte Klangkulisse mischt sich vor allem auf den Wacholderheiden das leise Klingeln der Schafsglocken, das Gurgeln eines Bächleins oder Wasserfalls und aus der Ferne das Läuten der Kirchenglocken. Die Schwäbische Alb ist prädestiniert für Genusstouren.

Felsenmeer im Wental

Eine besonders gemütliche und auch für Familien geeignete Tour führt durch das Wentaler Felsenmeer. Das Steinlabyrinth wirkt, als hätte ein Riese mit übergroßen Bauklötzen gespielt: Zwischen sanften Wiesen ragen plötzlich bizarre Kalkzinnen, Türmchen und Felstürme aus dem Talboden, durch die der Weg wie durch einen natürlichen Abenteuerspielplatz mäandert.

Manche Felsen erinnern an Tiere, andere an Märchenfiguren, und je nach Lichteinfall kippt die Szenerie von freundlich verspielt zu leicht verwunschen – perfekt, um immer wieder stehen zu bleiben, neue Formen zu entdecken und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Die Pfade bleiben dabei angenehm gut begehbar und familienfreundlich, sodass Kinder nach Herzenslust klettern und balancieren können, während Erwachsene die Ruhe des abgeschiedenen Trockentals, das Spiel von Sonne und Schatten auf dem hellen Kalk und den weiten Blick über die offene Alblandschaft genießen.

Wasserwege bei Bad Urach

Eine weitere Genusstour ist der Wasserfallsteig bei Bad Urach, einer der »Grafensteige«. Vom Wanderparkplatz Maisental folgt man zunächst dem gemächlich mäandernden Brühlbach durch Auwiesen, bevor man das Rauschen des 37 Meter hohen Uracher Wasserfalls hört, der nach Regenfällen zum reißenden Strom wird.

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