Es ist kurz nach acht Uhr morgens. Nebelschwaden hängen noch an den Gipfeln über uns, die Luft riecht nach feuchtem Gras und kaltem Stein. Auch die Sonne zeigt sich und kitzelt die Vorfreude auf erstklassige Uphill-Trails, atemberaubende Ausblicke und flowige Abfahrten aus uns heraus. Vor uns liegt der erste Anstieg des Tages, zahlreiche Höhenmeter warten gleich auf uns.

Der erste Tritt in die Pedale. Noch sind die Beine kalt, ein wenig schwer vom Vortag. Aber der Antrieb unserer eMountainbikes ist sofort da. Nicht ruckartig, nicht übertrieben – sondern feinfühlig, dosiert und doch kraftvoll. Das ist die große Stärke unserer Bikes mit der Performance Line CX von Bosch. Wenn es einen Motor gibt, der synonym für eMountainbiking steht, dann diesen. Seit ihrer Einführung vor über zehn Jahren hat die Drive Unit das sportive eBiken als eigenständiges Feld definiert. Das spüren wir sofort: Die Kraft kommt genau dann, wenn wir sie brauchen und bleibt gut kontrollierbar.
Fahrmodi individuell einstellen
Aber Kraft allein ist nur die halbe Geschichte. Am Abend vorher haben wir uns über die eBike Flow App extra zwei individuelle Fahrmodi konfiguriert. Einen für die lange Forststraße am Anfang: moderate Unterstützung, gleichmäßiges Pedalieren, Fokus auf optimale Reichweite. Und einen für die steilen Uphill-Trails ab der Baumgrenze: maximale Unterstützung, direktes Ansprechverhalten, genau auf das technische Gelände ausgelegt. Mit einem Knopfdruck können wir das Fahrverhalten exakt auf unsere Bedürfnisse abstimmen.

Schalten, ohne das Schalten zu denken
Immer weiter kommen wir nach oben. Der Weg wird steiler, der Untergrund wechselt von festem Schotter zu losen Steinen. Normalerweise würden wir hier häufig schalten, um im Rhythmus zu bleiben. Unser Fokus bleibt aber auf der Strecke: Mit der elektronischen Schaltlösung eShift passt das System den Gang automatisch an die von uns vorab eingestellte Trittfrequenz an. Wir bleiben im gleichmäßigen Tritt, reden über die Linie im Trail nachher, über das Mittagessen auf der Hütte.
Die richtigen Trails finden
Wir sind schon hoch oben, die Baumgrenze liegt hinter uns – aber wo sind jetzt eigentlich die Trails, nach denen wir suchen? Gerade hier in unserer Urlaubsregion kennen wir uns nicht so gut aus wie auf den Hometrails. Welcher Weg lohnt sich also jetzt? Ein Blick auf den Ride Screen in der eBike Flow App gibt die Antwort. Die „MTB-Trails“- Kartenansicht zeigt uns Mountainbike-Strecken in der Nähe, nach Schwierigkeitsgrad sortiert – von leicht in Blau bis anspruchsvoll in Schwarz. So können wir uns orientieren, sehen Höhenmeter und Beschaffenheit der Strecke. Der schnellste Weg zur Hütte geht linksherum. Aber wir sind uns einig: Jetzt wollen wir doch den „Uphill-Flow“ spüren und unser Fahrkönnen auf die Probe stellen. Also geht’s rechtsherum auf den schwereren Trail. Der bedeutet zwar einen Umweg, belohnt uns dafür aber mit einem fetten Grinsen im Gesicht beim Meistern der Schlüsselstellen.

Reicht der Akku?
Natürlich bedeutet der Umweg zusätzliche Höhenmeter. Dazu verlangen einige sehr steile Passagen uns und unseren eMTBs einiges ab. Da stellt sich die Frage: Reicht der Akku? Denn schließlich wollen wir mit genügend Energiereserven auf der Hütte ankommen. Auch hier hilft uns eine digitale Funktion im smarten System: „Range Control“ gibt uns die Planungssicherheit, die wir brauchen. Noch an der Weggabelung haben wir unsere Route dafür neu berechnen lassen. Das Feature arbeitet mit KI und zeigt uns direkt an, wie viel Akkustand am Ziel voraussichtlich übrig sein wird. Dabei bezieht das System Faktoren wie Systemgewicht, Höhenprofil oder unser Fahrverhalten der letzten Fahrten ein. Die Prognose aktualisiert sich sogar laufend während der Fahrt. In unserem Fall beruhigt uns der Blick auf das Display: Auch mit dem Trail-Abstecher bleibt der Ladestand am Ziel völlig ausreichend.

Auf Uphill folgt Downhill
Knödel-Tris, Apfelstrudel, ein Espresso mit Blick auf die Bergkulisse: Auf der Hütte haben wir aufgetankt, Kopf und Beine sind wieder frisch. Jetzt kribbelt es in den Fingern. Denn der eigentliche Spaß steht uns noch bevor: die Abfahrt. Statt der Forststraße, die wir vom Aufstieg kennen, führen jetzt schmale Trails ins Tal. Schon nach den ersten Metern wird klar: Hier ist nichts zahm.

Der Weg fällt steil ab, Schotter wechselt zu feuchtem Wurzelteppich, die Bremsen arbeiten permanent. Instinktiv greifen wir zur Vorderradbremse – und genau hier zeigt jetzt auch das Bosch eBike ABS Pro, was es kann. Droht das Vorderrad zu blockieren, regelt das System den Bremsdruck innerhalb von Millisekunden. Wo wir normalerweise zaghaft anbremsen und den Trail eher vorsichtig abtasten würden, können wir jetzt später und entschlossener zupacken. Das Ergebnis spüren wir nach wenigen Kurven: Wir konzentrieren uns noch besser auf die Linie, haben noch mehr Vertrauen in unser Fahrkönnen und können bewusst an unsere Limits gehen.
Zurück am Parkplatz
Räder abstellen, Schuhe aus, durchatmen: Wir sind unten angekommen – Zeit, den Tag kurz Revue passieren zu lassen. Hinter uns liegt eine perfekte Tour auf dem eMTB. Das Bike hat sich dabei als „smarter Begleiter“ bewiesen, der viel mehr kann als nur beim Treten zu unterstützen. Moderne eBikes denken mit, finden die richtigen Trails und unterstützen beim Bremsen und beim Schalten. Genau das ist es, was das smarte System von Bosch auf einer Tour ausmacht. Das Zusammenspiel aus allen vernetzten Komponenten. Und mit Over-the-Air-Updates bleibt das so, auch in der nächsten und übernächsten Saison.
Auch wir richten unseren Blick schon wieder nach vorne – beziehungsweise nach oben. Wir genießen ein erstes Getränk und schauen hoch in Richtung Berg. Die Landschaft auf der anderen Seite des Tals sieht vielversprechend aus. Aber das ist eine Geschichte für morgen.







