In fünf Etappen kombinieren die Autorin Silke Rommel und der Fotograf Thomas Rathay Teile des mit fünf ADFC-Sternen zertifizierten »MainRadwegs« mit dem Kahltal-Spessart- Radweg. Eine rund 230 Kilometer lange Komposition, die für viel Abwechslung sorgt. Besonders entspannend: Der Fahrradakku nimmt allen Stress aus den Beinen.

Charmant ist der Empfang im churfränkischen Miltenberg, das zu den offiziellen bayerischen Genussorten zählt. Mit einem regionalen Bierchen aus der Brauerei Faust oder auch einem Gläschen vom heimischen Spätburgunder, zum Beispiel in der Vinothek Knapp, lässt sich der Radfeierabend bestens einläuten. Wer noch etwas Auslauf benötigt, schlendert entspannt durch schmale, kopfsteingepflasterte Gassen mit hübschen Fachwerkhäusern. Ein besonderer Hingucker ist das große, mit Erkern geschmückte und bestens in Schuss gehaltene Gasthaus zum Riesen, das die umliegenden Häuser deutlich überragt. Den besten Blick über die Dächer und hinunter zum Main hat man von der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Mildenburg. Heute beherbergt sie ein Museum und über das »Schnatterloch« führen zahlreiche ausgetretene Buntsandsteinstufen hinauf zur Burg.
Erlebnisse, die Laune machen
Miltenberg ist der erste Übernachtungsort auf unserer Fünf-Etappen-Tour »Radeln ums Mainviereck«. Sie führt uns in zwei Abschnitten entlang auf dem mit fünf Sternen zertifizierten MainRadweg. Die Querspange im Norden, bildet der rund 70 Kilometer lange Kahltal-Spessart- Radweg. Somit entsteht eine abwechslungsreiche Runde. Gestartet sind wir in Freudenberg am späten Nachmittag, unmittelbar nach der Anreise und der Übernahme der Leihräder. Perfektes Timing, denn nach gerade einmal acht Kilometern auf dem MainRadweg erreichen wir Miltenberg. Ausreichend Zeit für ein intensiveres Kennenlernen sollte man einplanen, gerade in den Abendstunden zeigt sich das Städtchen besonders apart. Am nächsten Morgen schwingen wir uns auf den Sattel Richtung Aschaffenburg in nördlicher Richtung. Leicht macht es uns der Radweg, schnell anzukommen im Jetzt und Hier auf unserer kleinen Radreise. Förmlich in eine Schmusedecke packt er uns mit dem bestens asphaltierten Belag, der guten Beschilderung sowie der praktischen Infrastruktur.
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