Wenn die Hänge in Rot und Gold getaucht sind, die Morgenluft klar über den Tälern steht und die tiefstehende Sonne jeden Weg in warmes Licht setzt, zeigt Garmisch-Partenkirchen seine vielleicht schönste Seite. Ob auf dem Rad, am gedeckten Tisch oder bei einer wohltuenden Auszeit im Heilklima – hier beginnt die aktivste und zugleich erholsamste Zeit des Jahres. Von den letzten warmen Septembertagen bis weit in den November hinein

Anfang September verändert sich das Licht. Die Tage sind noch warm, doch morgens zieht bereits eine leichte Kühle durchs Tal, und über den Almwiesen weitet sich der Blick bis zu den Gipfeln. Auf der Zugspitze glänzt der erste Schnee, während das Laub die Farbe wechselt. Es ist der Auftakt zu Wochen, in denen die Region ihre ganze Vielfalt zeigt: aktiv und erholsam zugleich, draußen in der Natur und am gedeckten Tisch.
Wer sagt, dass Radeln dem Sommer gehört?
Ein bestens ausgebautes Streckennetz von über 450 Kilometern entfaltet gerade dann seinen besonderen Reiz, wenn sich die Blätter färben und die würzige Herbstluft jede Ausfahrt zum Erlebnis macht. Für Genussradler ebenso wie für ambitionierte Tourenfahrer, für (E)-Mountainbiker ebenso wie für Gravelbiker: Hier findet jeder seine Strecke, ganz im eigenen Tempo.
Und das Schöne daran: Bewegung an der frischen Bergluft tut nicht nur der Seele gut, sondern bringt auch den Kreislauf in Schwung, stärkt die Abwehrkräfte und hebt die Stimmung, gerade dann, wenn die Tage kürzer und trüber werden.
Ganz entspannt rollt es nach Farchant: gut 13 Kilometer, nur 28 Höhenmeter, Start am Michael-Ende-Kurpark, vorbei an der Burgruine Werdenfels und den Kuhfluchtwasserfällen. Eine Tour für alle, die die Landschaft in Ruhe auf sich wirken lassen möchten. Wer etwas mehr Höhenmeter sucht, kombiniert am Hausberg Radfahren und Wandern: Bei der Bike-&-Hike-Tour geht es hinauf zum Kreuzjoch, dem Start der legendären Kandahar-Weltcupabfahrt. Und wenn unterwegs aus einer Berghütte der Duft von frischem Kaiserschmarrn herüberzieht, ist die genussvolle Pause nicht weit. Wer die Höhenmeter lieber entspannter bewältigt, steigt aufs E-Bike und genießt auch aussichtsreiche Touren ohne große Anstrengung.
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