Im Jahr 2025 wurde der Göta Kanalleden zum besten Radweg Europas gekürt. Unsere Autorin hat die beliebte Radroute entlang des »Blauen Bands« schon zuvor ausprobiert und mit einer weiteren Qualitätsradroute Schwedens, dem Ätradalsleden, zu einer Reise von der West- zur Ostküste des Landes kombiniert.

Der Ätradalsleden wurde im Jahr 2022 als fünfte nationale Radroute eingeweiht, der Göta- Kanalleden 2023 als siebte Qualitätsroute. Sie stehen für eine erlebnisreiche Radreise mit guter Infrastruktur, naturnahen Wegen, sicherer Verkehrsführung sowie durchgängiger Beschilderung. Beide Wege gab es zwar schon vorher, im Zuge der Auszeichnung kamen diese Kriterien aber nochmals auf den Prüfstand und die Wege wurden im einheitlichen Design komplett neu ausgeschildert. Der Ätradalsleden führt auf rund der Hälfte seiner 200 Kilometer langen Strecke auf historischen Bahntrassen. Entlang des Göta-Kanals radelt man auf Treidelpfaden direkt am Wasser oder auf verkehrsarmen Landstraßen um die Seen, die zwischen den Kanalabschnitten liegen.
Wir haben unser Zelt nach der ersten Etappe auf dem Ätradalsleden auf einem kleinen Campingplatz in Kalv am See Fegen aufgeschlagen. Die Ufer sind hier teils felsig und bieten das Panorama einer typisch schwedischen Naturlandschaft. In den pastellig-grau schimmernden Himmel der Dämmerung mischen sich Regenbogenfarben. In der Ferne grollt bereits der Donner. Das Gewitter hält uns später noch einige Zeit wach, bevor Ruhe einkehrt. Der Platz in Kalv hat nicht nur einen schönen kleinen Sandstrand, es werden auch Kanus vermietet. Wer genug Zeit mitbringt, kann hier einen Paddeltag einplanen.
Die nächste Etappe führt uns nach Vegby am Sämsee. Der dortige Campingplatz ist gut frequentiert und auch auf der weiteren Strecke bis Ulricehamn sind weitaus mehr Radler unterwegs als bisher. Die Route scheint bei den Einheimischen ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug zu sein. Kein Wunder, denn der Weg zeigt sich hier von seiner besten Seite und es gibt einige Sehenswürdigkeiten am Wegesrand.
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