Hart am Wind

Gut gesichert campen, wenn es mal stürmisch zugeht

Auch wenn man selbst zu den Campern gehört, die sich am liebsten auf einem Zelt- oder Campingplatz in gemäßigten Klimazonen aufhalten – von stürmischen Wind- oder Orkanböen kann man so ziemlich überall überrascht werden. Und dann sollten das Zelt, der Wohnanhänger oder das Reisemobil samt Vorzelt so gut wie möglich gesichert sein. Wir liefern einige Tipps dafür. 

Text/Bilder: Uli Auffermann

Dass so ein Zelt oder Vorzelt allerhand auszuhalten hat, wenn es einmal richtig stürmisch wird, kann sich sogar ein absoluter Camping-Anfänger vorstellen. Es knattert und knallt, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht, alles biegt und verformt sich, denn da wirken gewaltige Kräfte. Und wenn die genügend Angriffspunkte finden, ist es meist schon zu spät, um noch einmal einzugreifen. Deshalb lautet die Devise: vorausschauend handeln!

Die Routinen müssen sitzen

Camping-Neulinge sind gut beraten, nicht gleich die ersten Erfahrungen in Regionen zu sammeln, in denen heftiger Wind beinahe zur Tagesordnung gehört. Das Aufbauen und Sichern des Zeltes oder Vorzeltes muss schon Routine sein, bevor man sich in anspruchsvollerem Gelände und bei starken Winden daranmacht. Trotzdem, mit stärkeren Böen hat man es nun mal überall zu tun. So gehört beim Aufstellen der Zelteingang im Normalfall in den Windschatten. Wie man es richtig macht, weiß der Zelt-Experte des Fachhändlers »Bergzeit«, Sebastian Krejci: »Bei der Platzierung des Zeltes sollte man darauf achten, dass dieses wenn möglich mit der windstabilsten Seite gegen den Wind gerichtet ist. Bei Tunnelzelten zum Beispiel die Stirnseite. Und windexponierte Standorte wie Kuppen oder Grate sollten tabu sein, auch wenn die Aussicht noch so verlockend ist.« 

Büsche oder Hecken dagegen bieten einen gewissen Schutz. Ebenso das eigene Auto, falls es direkt am Zelt abgestellt werden darf. Und ein fester Untergrund, in dem die Heringe sicher verankert werden können. »Ein großes Hauszelt kann durchaus einige Dutzend Abspannpunkte besitzen, und bis diese alle gesetzt sind, dauert es etwas«, erinnert Krejci. Am wichtigsten seien dabei die Spannpunkte, die direkt am Gestänge angreifen. »Nur so kann man das Zelt sinnvoll sichern und das Gestänge wenn möglich gegen ein Verbiegen schützen.«


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 5/2021 des CAMPING & REISE Magazin.

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