Superlative in Südnorwegen – Vom Aurlandsfjell zum Sognefjell

Norwegen steckt voller Superlative: der längste Tunnel, der höchste Berg, die steilste Bahn und eine der schönsten Stabkirchen des Lands. Auf einer Reise rund um den Jotunheimen-Nationalpark lassen sich all diese Highlights entdecken – vorausgesetzt, man packt die Wanderschuhe ein. Michael Moll macht sich gemeinsam mit seiner Frau Monika auf den Weg und erlebt eine Woche voller atemberaubender Landschaften, kurvenreicher Straßen und historischer Orte.

TEXT/BILDER: MICHAEL MOLL

Morgens auf dem Campingplatz in Flåm starten wir zu Fuß Richtung Bahnhof. Schon die Ausstellung über die Geschichte der Flåmsbana, der »steilsten Eisenbahnstrecke der Welt«, macht neugierig. Die 20 Kilometer lange Strecke, die von der Bergbahn abzweigt, wurde einst für den Güterverkehr zwischen der Hauptstrecke und dem Sognefjord angelegt. 20 Tunnel und ein Höhenunterschied von über 860 Metern – das entspricht Steigungen von bis zu 5,5 Prozent – mussten dafür überwunden werden. Höhepunkte der Fahrt sind der Kehrtunnel und ein kurzer Fotostopp am Wasserfall Kjosfossen.

Mut auf dem Skywalk

Nach der Zugfahrt startet am Ende des Aurlandsfjords unser Roadtrip nordwärts nach Aurlandsvangen, wo eine enge Serpentinenstraße so einiges von uns und unserem Fahrzeug abverlangt. Auf der engen Straße machen wir immer wieder dem Gegenverkehr Platz und werden am oberen Ende mit einem Skywalk namens Stegastein für unsere Mühen belohnt. Diese Aussichtsplattform ist eine Landmarke der Landschaftsroute Aurlandsfjellet und scheint weit über dem Aurlandsfjord zu schweben. 650 Meter geht es von hier in die Tiefe und am Ende der Holzkonstruktion werden wir nur durch eine Glasscheibe vom Abgrund abgehalten. Das Panorama ist es jedoch zweifellos wert, Stegastein zu betreten. Die Aussichten sind atemberaubend, doch an schönen Sommertagen trifft man hier auf viele Besucher – Overtourismus macht auch vor Norwegen nicht Halt.

Traumlandschaft im Fjell

Zwei weitere Spitzkehren später sind wir im Aurlandsfjell unterwegs und von der Gebirgslandschaft geradezu begeistert. Es folgen jede Menge Parkmöglichkeiten in großartiger Kulisse und einmal oben angekommen, verläuft die Fahrt durch eine relativ flache Landschaft, die von Berggipfeln rechts und links des Fjells gesäumt wird. Wie es für Norwegen typisch ist, sind die Parkplätze kunstvoll arrangiert und selbst ein Hingucker.

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