Der Bregenzerwald liegt im westlichsten Zipfel Österreichs, eingebettet zwischen Deutschland und der Schweiz. Wiesen, Wälder und markante Alpengipfel prägen die Landschaft. Dazwischen warten versteckte Bergstraßen und Schotterwege auf Gravelbiker – und jede Menge Höhenmeter.

Die Bergstraße schlängelt sich immer steiler werdend empor. Genau der richtige Moment für Peter, um noch einmal kräftig in das Pedal zu treten. »Je steiler, desto geiler«, könnte sein Motto lauten. Der Sportler liebt Herausforderungen. Und die bekommt er im Bregenzerwald zur Genüge geboten. Zusammen mit Lisa hat er heute schon einige Tageskilometer auf seiner Garmin gesammelt. Von Au aus sind die beiden früh morgens in die Berge gestartet, haben bereits das Furkajoch bezwungen, um anschließend ins Herz des Bregenzerwaldes zu fahren.
Höhenmeter zum Furkajoch
Das Furkajoch stellt in der Region nicht nur geografisch einen der Höhepunkte dar. Nicht zu verwechseln mit dem Furkapass in der Schweiz, führt die Passstraße von Westen über 1.260 Höhenmeter durch eine Gebirgs- und Weidelandschaft wie aus dem Bilderbuch. Die grasenden Kühe und der imposante Fernblick auf die hohen Gipfel der Westalpen lassen die Überfahrt nicht nur sportlich zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Der Anstieg führt zwar über Asphalt, ist aber landschaftlich ein einmaliges Erlebnis.
Was den Bregenzerwald für Gravelbiker besonders spannend macht, ist die Mischung aus bekannten Passstraßen und kleinen Wegen, die abseits der großen Verkehrsachsen durch die Landschaft führen. Kaum ist eine längere Steigung geschafft, wartet schon die nächste Abzweigung. Mal führt die Route über feinen Schotter durch den Wald, mal über einen Wirtschaftsweg zwischen saftigen Wiesen. Dazwischen sorgen kurze Asphaltpassagen dafür, dass die Beine wieder etwas durchatmen können. Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Man weiß nie ganz genau, was hinter der nächsten Kurve wartet.
…








