»Flach« durch die Alpen

Der Ötztaler Radweg

Das Ötztal ist bei vielen Mountainbikern sehr beliebt, die Berge sind »übersät« mit Touren und Trails. Dabei können auch Genussradfahrer und Trekkingbiker sich im Tal austoben. Die vielen flachen Touren sind wie geschaffen für eine Runde durch die Alpenlandschaft. Eine der Highlight-Touren ist dabei der Ötztaler Radweg, der sich durch das ganze Tal zieht.

TEXT/BILDER: HEIKO MANDL

Bis zum heutigen Tag war ich mir sicher, dass meine Kondition fast weltmeisterlich ist. Doch die letzten Höhenmeter gerade eben haben mich eines Besseren belehrt. »Du kommst auch schon in die Jahre«, scherzt mein Bikekollege Thomas. Es beruhigt mich aber anzusehen, dass sich Michi nicht viel besser anstellt und ganz schön ins Schwitzen kommt.

Unsere Rettung heißt Sölden und ist der höchste Punkt des Ötztaler Radweges. Dieser führt vom Talanfang in Haiming bis nach Sölden. In Zahlen gesprochen müssen wir 50 Kilometer überwinden, starten bei 670 Höhenmetern und kommen bei 1.377 Höhenmetern an. Das heißt, dass wir zu den 50 Kilometern noch über 700 Höhenmeter (laut GPS sind es 900) im Gepäck mitschleppen. Wer hätte das gedacht; zieht sich ja das Ötztal sanft durch die Berge der Alpen und weist offensichtlich keine längeren Anstiege auf, doch das ist trügerisch: Viele, kleine Anstiege machen in der Summe dann eben doch auch viel aus. Das bekommen wir auf unserer Tour nach Sölden immer wieder zu spüren.

Einteilung der Strecke

Der Radweg wird in vier Teiletappen unterteilt. Auf der ersten Etappe geht es gemütlich von Haiming nach Oetz. An der »Area 47«, dem größten Abenteuerspielplatz in Österreich, vorbei, führt der Weg genüsslich neben der Ötztaler Ache bis nach Oetz. Die Aufwärmfahrt umfasst jede Menge Naturhighlights und gibt Geschmack auf weitere atemberaubende Momente weiter im Tal drinnen.

Graswangtal, fasst aber zugleich auch die Besonderheiten der Region rund um Oberammergau in Bayern zusammen: Vor der Kulisse der Alpen entdecken wir romantische Rückzugsorte und eine abwechslungsreiche Natur. Hinzu kommt eine bodenständige Küche, die gerade bei einer Radreise für die notwendige Energie sorgt.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 6/2021 des Bike&Travel Magazins.
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