Der Mountainbikepark Pfälzerwald steht seit 2005 für nachhaltigen Mountainbikesport auf hohem Niveau. Mit mehr als 900 Kilometern ausgeschilderten Wegen und 20 abwechslungsreichen Rundtouren zählt er zu den größten zusammenhängenden Mountainbike- Revieren Deutschlands.

Der Regionalzug spuckt seine wenigen Fahrgäste am Bahnhof von Hochspeyer aus. Kein Bergpanorama, kein alpines Pathos. Nur ein Bahnsteig, ein paar Häuser, dahinter Wald. »Viele erwarten hier erst einmal – nichts«, sagt mein Mountainbikekumpel Frank während er seinen Helm schließt. »Und genau das ist der Punkt.«
Was hinter diesem unscheinbaren Auftakt beginnt, ist eines der größten zusammenhängenden Mountainbike- Reviere Deutschlands: der Mountainbikepark Pfälzerwald. Mehr als 900 Kilometer ausgeschilderte Wege, 20 Rundtouren, verteilt über ein Waldgebiet, das größer ist als manches Mittelgebirge Europas. Doch anders als alpine Bike-Destinationen lebt dieser Park nicht von Extremen, sondern von seinem landschaftlichen Charme.
Landschaft ohne Inszenierung
Der Pfälzerwald drängt sich nicht auf. Seine Höhen bleiben moderat, seine Farben gedeckt: viel Grün, dazwischen das matte Rot des Buntsandsteins. Wer hier fährt, sucht keine dramatische Gipfelpose – sondern bewaldete Hügel, so weit das Auge reicht. Nicht selten sind sie garniert mit einer Burg oder einem riesigen Felsen wie dem Teufelstisch, dem Altschlossfelsen oder dem Asselstein im Wasgau.
Der Pfälzerwald, ein Gebiet mit rund 180.000 Hektar im südlichen Teil des Bundeslands Rheinland- Pfalz, bietet als UNESCO-Biosphärenreservat eine einzigartige Biodiversität mit mediterranem Flair. Im östlichen Gebiet, dem Haardrand, wachsen Edelkastanien, Mandeln, Kiwis und Feigen. Zudem ist die Region für ihren Weinbau, vor allem Riesling, bekannt.
Zwischen dem zentralen Waldgebiet rund um Johanniskreuz, den markanten Felslandschaften des Dahner Felsenlands und dem hügeligen Hinterland der Deutschen Weinstraße entfaltet sich eine Topografie, die weniger durch Höhe als durch Wechsel besticht: Lichte Kiefernwälder gehen über in alte Eichenbestände. Wurzelige Singletrails wechseln hier mit breiten Forstwegen. Nach Regen trocknen die sandigen Böden erstaunlich schnell – ein Effekt der geologischen Grundlage: durchlässiger Buntsandstein, der Wasser versickern lässt, statt es in Schlamm zu verwandeln.
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