Niedersachsen – Von allem etwas

Niedersachsen bietet als flächenmäßig zweitgrößtes Bundesland Deutschlands eine beeindruckende Vielfalt an Radwegen, die durch malerische Landschaften, historische Städte und reizvolle Naturgebiete führen.

TEXT/BILDER: THORSTEN BRÖNNER

Durch Niedersachsen ziehen sich viele spannende Radrouten. Urlauber dürfen sich im Norden auf das Wattenmeer mit den Ostfriesischen Inseln und flachen Uferwegen freuen. Dem Marschland schließt sich das Geest an, mit Wiesen, Mooren und Wäldern. Landeinwärts lädt die Heide zu romantischen Touren ein und im Süden bedecken Wälder die Mittelgebirge Harz, Kaufunger Wald, Solling und Weserbergland. Einige der beliebtesten Radrouten Deutschlands führen durch Niedersachsen. Dazu zählen der Elbe-Radweg und der Weser-Radweg. Weitere lohnende Flussrouten sind der Aller-Radweg und der Ems-Radweg. Genießer ziehen durch die Tourismusregion Wesermarsch. Sie ist eine zertifizierte ADFC-RadReiseRegion mit einem Netz von 870 Routenkilometern. Auch in den anderen Teilen von Niedersachsen kann man gut markierten Radtouren folgen.

DOLLART UND EMS (68 KM, 40 HM)
Im Herzen von Leer beginnt dieser flache Rundkurs. Die Stadt nennt sich das Tor Ostfrieslands. Hier überrascht die historisch gewachsene Altstadt mit ihren roten Bürgerhäusern; dort das Bünting-Teemuseum. Wir schwenken auf den Ems-Radweg ein und fahren am Westufer des Flusses durch das weite Land. In Jemgum lohnt sich ein Abstecher, um die Mühle zu bewundern und die für die Region typischen Backsteinhäuser. Wer das Panorama auf den Fluss genießen möchte, erklimmt den Deich. Von oben gibt es schöne Blicke über die Emsauen und später auf das Nendorper Deichvorland. Kurz vor dem malerischen Örtchen Ditzum mit seinem idyllischen Hafen und dem einladenden Ortskern treffen wir auf das Emssperrwerk. Es wurde zur Sturmflutabwehr erbaut.

Der Ort Pogum markiert die Mündung der Ems in den Dollart. Die Gegend lässt sich gut vom Aussichtspunkt überblicken. Der Dollart entstand durch das immer weitere Eindringen der Nordsee ins Landesinnere. Im Vergleich zu seiner maximalen Größe ist er durch Einpolderungen wieder stark geschrumpft. Bevor die Route auf der niederländischen Seite südwärts führt, kann man auf einem Holzsteg durch das Schilf bis zum »Kiekkaaste« an die Wassergrenze vorgehen und die Aussicht über den Dollart auskosten. Die Fahrt läuft an der Westerwolder Aa entlang bis Bad Neuschanz. Dort wechseln wir zurück nach Deutschland.

Weiter geht es in südöstliche Richtung, über die Ems und durch die Orte Bunde und Weener. Die letzten vierzehn Kilometer genießen wir die Fahrt an der Seite des Flusses und seinen Auen und lassen die Räder im Zentrum von Leer ausrollen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 1/2024 des FAHRRADLAND Magazins.
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