Die Mischung macht’s

Ungemein abwechslungsreich ist der Naturpark Hohe Mark mit den kontrastreichen Landschaften von Niederrhein, Münsterland und Ruhrgebiet, denn er bietet eine kleinteilige, vielfältige Mischung aus unterschiedlichen Naturräumen und dazu interessante Einblicke in Geschichte und Kultur!

TEXT/BILDER: ULI AUFFERMANN

Wir sind beeindruckt! Das von ausgedehnten Grünanlagen umgebene Wasserschloss Raesfeld als Ausgangspunkt für unsere erste kleine Wanderung im Naturpark Hohe Mark auszuwählen, war genau die richtige Entscheidung. Zu Recht, so finden wir sofort, gilt dieses malerische Ensemble aus prächtigem Adelssitz, dörflicher »Schlossfreiheit« und dem großen Waldbereich mit dem historischen Tier-garten als eine der schönsten Schlossanlagen in Westfalen! Und Raesfeld selbst lockt als Touristenörtchen mit etlichen Einkehrmöglichkeiten. Reizvoll ist es hier, im südwestlichen Münsterland, das ganze Jahr über. Zudem kann man sich vom kurzen Spaziergang bis zur gemütlichen Wanderung von gut fünf Kilometern ganz nach Gusto eine passende Tour zusammenstellen. Und weil sich auch die weitere Umgebung als typisch Münsterländer Parklandschaft mit großen Höfen inmitten von Feldern und Wiesen, Weiden und Wallhecken präsentiert, könnte man noch sehr viel länger wandern! Wir aber nehmen die meist fein geschotterten Wege durch den Tier-garten, erfreuen uns an den von Wasservögeln besiedelten Gräften und Teichanlagen, entdecken die Ruine einer alten Mühle und halten im Wald Ausschau, ob sich vielleicht das hier freilebende Rotwild auch uns einmal zeigt!

Einen besonders schönen Wildpark kann man ebenfalls bei Dülmen kennenlernen, schließt man sich zum Beispiel etwas außer-halb am Gasthaus Waldfrieden dem knapp zehn Kilometer langen Rundwanderweg A6 an. Offene Feldfluren, Teiche und Bäche, ein Stück alter Hochwald und für das Münsterland so typische Alleen ergänzen die Runde. Gut star-ten lässt es sich aber auch am Wanderparkplatz (An der Ziegenweide) am Wildpark, wo gleich mehrere Runden von nur zwei bis zu gut vier Kilometern Länge beginnen. Etwas Besonderes für Ausdauernde: Südlich der Parkanlagen eine Umrundung der durch Sandabbau entstandenen Silberseen nebst Naturschutzgebiet in den Heubachniederungen mit Vogelbeobachtungsstation anschließen. Jetzt fehlt rund um Dülmen eigentlich noch ein Besuch im Merfelder Bruch mit der Wildpferdebahn, wo einzigartig in Europa eine große Herde Wildpferde frei leben darf! Jährlich ein Spektakel mit viel Publikum ist das Einfangen der jungen Hengste.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 2/2022 des WANDERN & REISEN Magazins.
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