Goetheweg

Ein grandioses Gedicht

Geradezu traumwandlerisch verläuft der Goetheweg entlang der Nordkette des Karwendels. Vom Hafelekar bis zur Pfeishütte windet er sich um stattliche Gipfel, häufig auf exponierten Pfaden. Gewährt dabei stets betörende Tiefblicke auf die Landeshauptstadt Innsbruck und den sie nährenden, breiten Strom. Belohnt Wanderer mit weitreichenden Ausblicken auf die gewaltigen Gebirgsketten des Karwendels und hinüber ins Wipptal und Stubaital. Der König der Dichter hat zwar nie auch nur einen Fuß auf diesen grandiosen Höhenweg gesetzt, durfte das Karwendel nur aus dem Fenster der Postkutsche bestaunen, aber so viel steht fest: Diese opulente Höhenwanderung hätte ihm gefallen.

Bilder/Text: Norbert Eisele-Hein

Im September 1786 reiste ein gewisser Johann Philipp Möller mit der Postkutsche über Wallgau und Mittenwald nach Innsbruck. Hinter dem Pseudonym verbarg sich kein Geringerer als der deutsche Dichterfürst, ewige Schwerenöter und stets naturforschende Wandersmann Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832). Er hatte allen unglücklich Verliebten dieser Welt bereits »Die Leiden des jungen Werther« von der Seele geschrieben. War längst ein Szenestar. Genoss ein erkleckliches Einkommen als Geheimrat und Minister am Hofe seines jungen Gönners, des Herzogs Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach.


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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2021.

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