Markante Gipfel und glasklare Seen

Trentino voller Überraschungen

Das Val di Non und die Dolomiti Paganella entdecken
Text: Katharina Baus | Abb.: © Trentino Marketing / Filippo Frizzera

Im Herzen des Trentino liegen zwei Regionen, die unterschiedlicher und zugleich harmonischer kaum sein könnten: das sanfte Val di Non mit seinen historischen Burgen, tief eingeschnittenen Schluchten, ursprünglichen Almen und endlosen Apfelgärten sowie die beeindruckende Bergwelt der Dolomiti Paganella mit den markanten Gipfeln der Brenta-Dolomiten, glasklaren Seen und aussichtsreichen Wanderwegen.

Im Trentino treffen mediterrane Lebensart auf alpine Natur, Tradition auf Abenteuer und Genuss auf Bewegung. Zwischen stillen Wäldern, blühenden Wiesen und spektakulären Panoramen eröffnet sich eine Landschaft, die zum Entdecken einlädt – zu Fuß, mit der Familie, auf anspruchsvollen Bergtouren oder bei einer genussvollen Einkehr in einer der zahlreichen Rifugi. Ob kulturelle Schätze wie das imposante Castel Thun und das geheimnisvolle Santuario di San Romedio, ursprüngliche Naturerlebnisse im Naturpark Adamello-Brenta oder die vielfältigen Wanderwege der Paganella: Das Val di Non und die Dolomiti Paganella zeigen das Trentino von seiner authentischsten Seite – abwechslungsreich, gastfreundlich und voller besonderer Momente.

Unterwegs im Val di Non

Wer das Trentino kennt, weiß: Die schönsten Entdeckungen liegen oft abseits der bekannten Routen. Das Val di Non überrascht mit einer einzigartigen Mischung aus sanften Landschaften, imposanten Burgen, spektakulären Canyons und faszinierenden Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Hier verbinden sich Natur, Kultur und Aktivurlaub zu einem Sommererlebnis für die ganze Familie – ebenso wie für Wanderfreunde, Ruhesuchende oder Alleinreisende.

Abb.: © Trentino Marketing / Elisa Fedrizzi

Monte Peller – Panorama für Genießer

Hoch hinaus lohnt sich eine Reise zum Monte Peller (2.319 m). Die weiten Almen der Hochebene Pian della Nana gehören zu den artenreichsten Blumenlandschaften der Südalpen und bieten beste Chancen, Murmeltiere und andere Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Eine aussichtsreiche Rundwanderung führt vorbei an urigen Almen, kleinen Bergseen und der gemütlichen Berghütte Rifugio Peller auf 2.020 Metern. Hier empfängt man Wanderer seit jeher herzlich – und lässt jeden Winkel der Brenta-Dolomiten genießen. Das Rifugio Peller ist Pflichtstation für Dolomiti di Brenta-Trekker und -Bikefans – oder für alle, die entspannt die authentische Bergwelt genießen möchten. Vom Rifugio Peller starten zahlreiche weitere Touren, etwa der Giro del Monte Peller, der den Berg umrundet und auf der Hochebene Pian della Nana wieder herauskommt.

Genuss auf der Malga Bordolona

Wer das Val di Non authentisch erleben möchte, legt bei der Malga Bordolona eine Pause ein. Die traditionsreiche Alm der Familie Alessandri verbindet Landwirtschaft, Gastfreundschaft und regionale Kulinarik. Frische Almmilch verwandelt sich hier in hausgemachten Käse, der vor Ort verkostet werden kann – mit Blick auf die Weiden der Maddalene. Seit Kurzem bietet die renovierte Alm gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die die Ruhe der Berge intensiv genießen möchten. Die Gastgeber setzen auf regionale Produkte, eine ehrliche Küche und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Die Alm ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in der Region, zum Beispiel zum nahe gelegenen Lago Trenta. Von Mitte Juni bis Mitte Juli beeindruckt das Rhododendron-Blütenmeer rund um die Malga Bordolona, das die umliegenden Hänge in eine leuchtend rosa Landschaft verwandelt.

Wandern in den Maddalene

Während die Brenta-Dolomiten zu den bekanntesten Gebirgslandschaften Italiens zählen, gelten die Maddalene noch immer als echter Geheimtipp. Die sanften Almen und bis zu 2.700 Meter hohen Gipfel bieten eine ursprüngliche Natur, abwechslungsreiche Wanderwege und herrliche Panoramablicke – ganz ohne Massentourismus. Besonders beliebt sind der Bonacossa- Weg, der vom Passo delle Palade bis ins Valle dei Rabbi führt, sowie der Sentiero Italia, einer der längsten Fernwanderwege Europas. Aussichtsreiche Trekkingtouren schlängeln sich hier durch eine dünn besiedelte Bergwelt.

Abb.: © Trentino Marketing / Camilla Pizzini

Pilgerwege und Kultstätten

Wandern wie einst die Pilger: Im Val di Non lässt sich der Jakobsweg von Anaunia intensiv erleben. Drei- bis siebentägige Etappen verbinden Natur, Kultur und Besinnung. Die gelbe Jakobsmuschel weist zuverlässig den Weg; der Pilgerausweis füllt sich unterwegs mit Stempeln und öffnet Türen zu Unterkünften.

Nicht verpassen sollte man das Santuario di San Romedio. Die außergewöhnliche Wallfahrtskirche gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Val di Non, erhebt sich auf einem rund 78 Meter hohen Kalkfelsen in der San-Romedio- Schlucht und besteht aus mehreren übereinander angeordneten Kirchen und Kapellen, die durch eine steile Treppe mit insgesamt 131 Stufen verbunden sind. Dem Heiligen Romedius geweiht, lässt der burgähnliche Bau die Ursprünge einer einst einfachen Behausung erahnen, die im Lauf des Hochmittelalters zu einer eindrucksvollen Pilgerstätte wurde. Bekannt ist eine Legende, nach dieser der Einsiedler Romedius auf einem gezähmten Bären nach Trento geritten sein soll. Der in den Fels geschlagene Pilgerweg von Sanzeno zum Heiligtum zählt zu den schönsten Wanderwegen der Region, da landschaftliche Highlights mit zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten verbunden werden.

Zeitreise im Castel Thun

Über dem Val di Non erhebt sich das Castel Thun, eines der am besten erhaltenen Schlösser des Trentino. Seit dem 13. Jahrhundert war es Sitz der Grafen von Thun und gewährt heute eindrucksvolle Blicke in das Leben des Hochadels vergangener Jahrhunderte. Original erhaltene Wohnräume, kostbare Möbel, Holzvertäfelungen, und Porzellan- und Waffensammlungen erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Ein Rundgang durch die Burg ist eine Reise in die Geschichte der Region.

Unter Tage und am Wasser

Unter der Oberfläche des Val di Non warten spannende Abenteuer. Die historischen Silberbergwerke von Rumo führen tief in die Bergbaugeschichte des Mittelalters. Eine Besonderheit des Val di Non sind die sogenannten Lezi – historische Wasserkanäle, die vor rund 200 Jahren von Hand in die Felswände geschlagen wurden, um Schmelzwasser zu den Feldern der Dörfer zu leiten. Heute führen gut ausgebaute Wanderwege entlang dieser außergewöhnlichen Bauwerke. Vorbei an kleinen Kirchen, dem Lago di Coredo und Lago di Tavon und imposanten Aussichtspunkten erzählt jede Etappe von der engen Verbindung zwischen Mensch und Natur.

Abb.: © Trentino Marketing / Vitaly Yarosh

Schluchten und glasklare Bergseen

Zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen im Val di Non zählt die Canyonwanderung im Parco Fluviale Novella. Über Stege und Treppen führt der Weg in die spektakuläre Schlucht, begleitet vom tosenden Wasser des Wildbachs.

Nicht weniger reizvoll präsentiert sich der rund 20 Kilometer nördlich gelegene Lago di Tret, auch Felixer Weiher genannt. Eine familienfreundliche Wanderung durch schattige Wälder endet an diesem idyllischen Bergsee, dessen klares Wasser an warmen Sommertagen für Erfrischung sorgt.

Ein weiteres Naturjuwel ist der Lago di Tovel im Naturpark Adamello-Brenta. Einst als »Roter See« bekannt, faszinierte er Besucher durch seine außergewöhnliche rötliche Wasserfärbung. Heute begeistert der größte natürliche See der Brenta- Dolomiten mit seinem kristallklaren Wasser und der eindrucksvollen Bergkulisse.

Naturparadies Adamello-Brenta

Das Val di Non grenzt direkt an den Naturpark Adamello-Brenta, das größte Schutzgebiet des Trentino und UNESCO-Geopark. Zwischen dichten Wäldern, blühenden Almwiesen, Moorlandschaften und den markanten Gipfeln der Brenta-Dolomiten formt sich eine spektakuläre alpine Landschaft. Hirsche, Gämsen, Murmeltiere, Steinadler – und dank des Wiederansiedlungsprojekts Life Ursus auch Braunbären – bereichern das Ökosystem. Themenwege, geführte Wanderungen und Naturprogramme bieten Erlebnisse für Groß und Klein.

Nachhaltig unterwegs im Val di Non

Das Val di Non lässt sich komfortabel und umweltfreundlich entdecken. Die Regionalbahn Trento–Malé verbindet das Val di Non mit Trento und dem Val di Sole, und verkehrt in den Sommermonaten als Bike-Zug mit großzügigen Fahrradabteilen. Ergänzt wird das Netz durch regionale Buslinien, saisonale Shuttlebusse und weitere Verbindungen, die den Zugang zu beliebten Zielen erleichtern. So lässt sich das Val di Non autofrei erleben – eine bewusste Entscheidung für den Natur- und Klimaschutz.

Abb.: © Trentino Marketing / Paolo Menapace

Sommer voller Entdeckungen

Ob historische Burgen, geheimnisvolle Bergwerke, spektakuläre Schluchten, ursprüngliche Almen oder aussichtsreiche Wanderungen – das Val di Non vereint die schönsten Seiten des Trentino auf beeindruckende Weise. Dank nachhaltiger Mobilitätsangebote lässt sich die Region bequem ohne Auto entdecken. Die Kombination aus abwechslungsreichen Berglandschaften, kulturellem Erbe, regionaler Kulinarik und herzlicher Gastfreundschaft macht das Val di Non zu einem facettenreichen Reiseziel.

Dolomiti Paganella: Wo Wandern zum Genuss wird

Es gibt Orte, an denen sich hinter nahezu jeder Kurve neue Ausblicke eröffnen und ausgedehnte Wanderungen mit einer genussvollen Einkehr enden. Die Dolomiti Paganella im Trentino gehören zu diesen Regionen. Zwischen den imposanten Gipfeln der Brenta-Dolomiten, tiefgrünen Wäldern und einigen Seen, die zu Badestopps einladen, erwartet Aktivurlauber ein Wanderparadies, das Naturerlebnis, alpine Gastfreundschaft und regionale Kulinarik auf einzigartige Weise verbindet.

Ob ein gemütlicher Spaziergang, entspannter Familienausflug oder eine anspruchsvolle Bergtour für versierte Alpinisten – auf der Hochebene der Paganella findet jeder seine persönliche Traumroute. Gut markierte Wege führen durch den Naturpark Adamello-Brenta, vorbei an urigen Almen, aussichtsreichen Bergrücken und stillen Waldlandschaften. Und fast immer wartet am Ende eine Berghütte, in der lokale Trentiner Spezialitäten und die herzliche Gastfreundschaft der Hüttenwirte den Tag in den Bergen perfekt abrunden.

Ausgedehnte Familienabenteuer

Die Dolomiti Paganella sind ein ideales Ziel für Familien, die gemeinsam Natur entdecken möchten. Zahlreiche Erlebniswege verbinden Bewegung mit spielerischem Lernen und machen die Bergwelt auch für kleine Wanderer spannend. Auf dem Pradel-Plateau oberhalb von Molveno führt der Themenweg »Mondo di Sciury« in die Welt der Eichhörnchen. Entlang des kurzen, familienfreundlichen Rundwegs erfahren Kinder spielerisch mehr über die Bewohner des Waldes und die Natur rund um die Paganella. Ein weiteres Highlight ist der Sarnacli Mountain Park bei Andalo. An 13 Erlebnisstationen können Kinder und Erwachsene die verschiedenen Lebensräume des Naturparks Adamello-Brenta kennenlernen. Der Weg macht Naturwissen greifbar und verbindet eine leichte Wanderung mit einem besonderen Familienerlebnis. Auch der Spazierweg zwischen dem Family Chalet Dosson und der Alpine Lounge Meriz eignet sich hervorragend für einen entspannten Ausflug. Durch schattige Wälder und über breite Wege führt die Route zu Aussichtspunkten mit Blick auf Andalo und die Brenta-Dolomiten.

Abb.: © Trentino Marketing / Filippo Frizzera

Abenteuerliche Wege

Wer mehr Herausforderung sucht, findet in der Paganella zahlreiche Touren mit alpinem Charakter. Eine besondere Kombination aus Naturerlebnis und Abenteuer bietet der Klettersteig Croce di Fai. Die mit Stahlseilen gesicherte Route führt auf den gleichnamigen Berg. Oben angekommen, wartet ein beeindruckender Blick über das Etschtal und die umliegenden Bergketten. Die nahe gelegene Malga Fai (Einkehrtipp!) steht für gelebte Almtradition. Umgeben von Wiesen und Wäldern können Besucher den Alltag auf der Hochebene hautnah erleben. Die Küche punktet mit einfachen, ehrlichen Gerichten aus regionalen Zutaten.

Noch höher hinaus geht es auf dem Klettersteig Sentiero delle Aquile. Ziel ist der Trono dell’Aquila auf 2.125 Metern – ein spektakulärer Aussichtspunkt, von dem sich bei klarer Sicht ein weiter Blick bis zum Gardasee und zu den Gipfeln des Apennin eröffnet. Die Route führt über aussichtsreiche Höhenwege, durch eine natürliche Grotte und über gesicherte Passagen entlang der Felsen. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, kann den anspruchsvolleren Abschnitt umgehen und den Rückweg über den Sentiero Botanico wählen. Dieser Lehrpfad zeigt die beeindruckende Vielfalt der alpinen Pflanzenwelt – von den ersten Frühlingsblühern bis zu den farbenprächtigen Blumen des Frühsommers.

Waldluft, die Körper und Geist gut tut

Nicht jede Wanderung muss sportliche Höchstleistungen verlangen. Bei Fai della Paganella lädt der Parco del Respiro zu einer ganz besonderen Erfahrung ein. Der europaweit einzigartige »Parco del Respiro« widmet sich dem Forest Bathing – dem bewussten Aufenthalt im Wald. Vier unterschiedlich lange Rundwege führen durch jahrhundertealte Buchenwälder und laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Studien belegen, dass intensive Naturerlebnisse Stress reduzieren, den Blutdruck positiv beeinflussen und das allgemeine Wohlbefinden steigern können. Wer Ruhe sucht, findet hier einen Ort, an dem Entschleunigung ganz selbstverständlich geschieht.

Abb.: © Trentino Marketing / Giovanni Danieli

Hoch hinaus: Trekking in den Brentadolomiten

Für erfahrene Wanderer bietet die Region eindrucksvolle Höhenwege und alpine Erlebnisse. Eine der spektakulärsten Touren führt zur Schutzhütte Croz dell’Altissimo auf 1.480 Metern, am Fuß des gleichnamigen Gipfels. Mehrere Wege führen von Andalo und Molveno zum Ziel, bevor sie in den eindrucksvollen SAT-Weg 340 übergehen. Der teilweise in den Fels geschlagene Steig bietet atemberaubende Ausblicke auf die Brenta-Dolomiten. Trittsicherheit ist auf den letzten Abschnitten erforderlich, doch die Aussicht belohnt jeden Schritt. Die Tradition dieser Route reicht weit zurück: Schon die Pioniere des Dolomiten-Alpinismus waren von der eindrucksvollen Bergwelt rund um den Croz dell’Altissimo fasziniert. Wer nach der Tour eine besondere Atmosphäre sucht, findet im Rifugio Albi de Mez einen authentischen Ort. Auf der Speisekarte stehen regionale Klassiker und frisch im Holzofen gebackene Pizza – begleitet von einem hausgemachten Kräutergrappa als Abschluss.

Hüttenmomente, die in Erinnerung bleiben

In den Dolomiti Paganella gehört die Einkehr genauso zum Bergerlebnis wie der Weg selbst. Auf 2.125 Metern thront die Rifugio La Roda, die höchste Hütte der Paganella. Mit ihrer spektakulären Lage bietet sie ein Panorama, das an klaren Tagen von den Brenta-Dolomiten bis zum Gardasee reicht. Das nachhaltig renovierte Holzgebäude ist dank Solaranlage und Geothermie nahezu energieautark. Besonders stimmungsvoll sind die Hüttenabende mit Aperitif am Lagerfeuer und anschließendem Trentiner Abendessen. Auf der Sonnenterrasse der Chalet Malga Terlaga genießen Gäste nicht nur regionale Spezialitäten, sondern auch einen außergewöhnlichen Blick auf die Brenta- Dolomiten. Die auf 1.827 Metern gelegene Hütte ist bekannt für ihre herzliche Atmosphäre und ihre Küche mit typischen Gerichten wie dem »Teller Malga Terlaga« mit Polenta, Hirsch und Pilzen. Ein weiterer beliebter Treffpunkt für Outdoorer ist das Rifugio Paganella 2 auf 1.800 Metern Höhe. Die Hütte verbindet traditionelle Trentiner Küche mit moderner Vielfalt und begeistert mit einem Panorama, das die Blicke weit über die Bergwelt schweifen lässt.

Auch kleinere Almen haben im Trentino ihren ganz eigenen Reiz. Die Malga Zambana bietet mitten in der Natur handgemachte Gerichte und die Möglichkeit, in der Ruhe der Berge zu übernachten. Wer hier bleibt, erlebt Sonnenaufgänge mit Blick auf die Brenta-Dolomiten – Momente, die man so schnell nicht vergisst.

Abb.: © Trentino Marketing / Stefania Menghini

Genuss auf der Alm: Von Tradition bis moderner Küche

Die kulinarische Vielfalt der Paganella spiegelt die Landschaft wider: bodenständig, regional und voller Charakter. In der Chalet Forst Gaggia oberhalb von Andalo treffen Familienfreundlichkeit und alpine Küche aufeinander. Neben einem abwechslungsreichen Angebot für Groß und Klein begeistert die Hütte mit Spezialitäten wie langsam gegartem Hirsch-Tagliata mit Blaubeersauce und Teroldego-Wein. Die traditionsreiche Baita Lovara empfängt Gäste mit klassischem Hüttencharme. Hier garnieren Trentiner Spezialitäten wie »Strangolapreti« die Speisekarte.

Wer die alpine Landwirtschaft näher kennenlernen möchte, findet in der Malga Andalo einen besonderen Rückzugsort. Am Fuß des Monte Daino gelegen, bietet die Alm imposante Blicke auf die Paganella-Hochebene und die Brenta-Dolomiten.

Wandergenuss in jeder Jahreszeit

Die Dolomiti Paganella zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Bergwelt des Trentino ist. Hier treffen familienfreundliche Erlebniswege auf anspruchsvolle Höhenrouten, stille Wälder auf spektakuläre Gipfel und traditionelle Almen auf moderne Gastgeber. Ob beim ersten Spaziergang mit Kindern, beim entspannten Waldbaden, auf einer Panoramawanderung oder beim Gipfelerlebnis in den Brenta-Dolomiten – jede Tour erzählt ihre eigene Geschichte.

Und am Ende wartet immer ein besonderer Moment: eine sonnige Terrasse, eine gemütliche Stube, der Duft regionaler Spezialitäten und der Blick auf eine Bergwelt, die man am liebsten noch ein wenig länger genießen möchte.

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