Premiumwandern ist längst mehr als ein Trend: Wer einmal auf zertifizierten Wegen unterwegs war, spürt den Unterschied mit jedem Schritt. Schmale Pfade, starke Landschaftsbilder und klare Markierungen setzen Maßstäbe – und die PremiumWanderWelten zeigen, wo man diese Qualität in acht Regionen und drei Orten in ganz Deutschland zuverlässig findet.

Premiumwanderwege haben in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben: Immer mehr Menschen sind auf zertifizierten Routen unterwegs und haben Lust, diese besondere Form des Wanderns auch in anderen Regionen zu erleben. Was aber, wenn man die gewohnte Qualität – naturbelassene Pfade, starke Landschaftsbilder, perfekte Beschilderung – an ganz unterschiedlichen Orten in Deutschland finden möchte? Genau hier setzen die PremiumWanderWelten an. Acht zertifizierte Wanderregionen und drei ausgezeichnete Wanderorte bündeln rund 300 Premiumwege zu einem Netzwerk für alle, die Wert auf höchste Wanderqualität legen.
Alle Wege tragen das Deutsche Wandersiegel und erfüllen die 34 Qualitätskriterien des Deutschen Wanderinstituts: schmale Pfade statt breiter Forstautobahnen, naturbelassener Untergrund, abwechslungsreiche Szenerien und immer wieder Natur- und Kulturhighlights entlang der Strecke. Asphalt bleibt die Ausnahme – maximal 15% der Gesamtstrecke sind als Verbunddecke zulässig. Hinzu kommen eine lückenlose, »unverlaufbare « Markierung in beide Laufrichtungen sowie viele Gelegenheiten, auf einer Naturbank oder in einer Wanderhütte eine Pause einzulegen. PremiumWanderWelten bedeutet damit: Wandern auf höchstem Niveau, kreuz und quer durch Deutschland – von der »Toscana des Teutoburger Waldes« bis an den Rand der Alpen.
Teutoschleifen: Perlen am Kamm des Teuto
Im Tecklenburger Land, der nördlichsten zertifizierten Premiumwanderregion Deutschlands, warten 19 Premiumwege mit Streckenlängen zwischen 3 und 13 Kilometern. Wie eine Perlenkette reihen sich acht Teutoschleifen am Kamm des Teutoburger Waldes entlang des Hermannswegs und schenken immer neue Blicke hinüber ins Münsterland. Mit der Teutostadtschleife gibt es sogar den ersten ausgezeichneten Premiumstadtwanderweg in NRW: Er führt durch Deutschlands nördlichstes Bergstädtchen Tecklenburg und verbindet geschichtsträchtige Orte mit überraschend viel Natur.

Für kürzere Genusstouren sind die Teutoschleifchen ideal – die »kleinen Geschwister« der Teutoschleifen, zwischen 3 und 6 Kilometern lang, oft mit thematischen Schwerpunkten. Mit Schatzkarte, Geocaching oder Bilderrätsel wird Wandern hier zur geheimen Mission, bei der Familien spielerisch unterwegs sind. Thematische Premiumspazierwege wie »Modersohns Spuren« oder der »Hexenpfad« verknüpfen Kulturgeschichte, Sagenwelt und Landschaft auf engem Raum.
Traufgänge: Wandern im Penthouse der Schwaben
Am Albtrauf der Schwäbischen Alb warten die Traufgänge: sieben Premiumwanderwege, zwei Premium-Spazierwanderwege – die Traufgängerle – und zwei Premium-Winterwanderwege. Insgesamt 11 zertifizierte Rundtouren zwischen 3,5 und 17 Kilometern Länge erschließen die wohl spektakulärste Kante im »Ländle«. Wer hier unterwegs ist, wandert im sprichwörtlichen »Penthouse der Schwaben« – ganz oben, wo die Hochplateaus an der 1.000‑Meter‑Marke kratzen und ein Aussichtsbalkon den nächsten jagt.

Typisch Traufgänge: dramatische Albtraufkante, tiefe Schluchten, offene Heidelandschaften, schroffe Felsen – und dazwischen immer wieder stille Buchenwälder und blühende Magerwiesen mit Orchideen, Kräutern und summenden Insekten. Kulinarisch begleiten die Traufgänge-Gastgeber die Wege: Gastronomen, die mit regionalen und saisonalen Produkten schwäbische Küche auf den Teller bringen, vielfach ausgezeichnet als »Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland« und »Schmeck den Süden«‑Betriebe. Ein prall gefüllter Wanderkalender mit geführten Touren, Weitwanderungen, Trailrunning-Events und dem Albstädter Outdoor- Sommer sorgt dafür, dass es unterwegs nie langweilig wird – inklusive Traufgänge‑Scouts, die auf den Wegen Fragen beantworten und regelmäßig Touren anbieten.
Traumpfade: Zwischen Rheinromantik und vulkanischer Osteifel
An Rhein, Mosel und in der Eifel entfalten die Traumpfade und Traumpfädchen ihre ganze Vielfalt. 27 Traumpfade und 14 kürzere Traumpfädchen führen zu Burgen, Schluchten, Vulkanen und Weinbergen; vier von ihnen wurden bereits als »Deutschlands schönste Wanderwege« ausgezeichnet. Mal folgt man dem Rhein zu Schlössern, Höhlen und Sagen rund um das Rheingold, mal taucht man in die steilen Weinberge der Mosel ein, wo Rieslingreben an den Schieferhängen kleben und Burg Eltz wie ein Märchenschloss im Grün steht.

In der Vulkanischen Osteifel passieren Wanderer erloschene Vulkane, Wacholderheiden und Burgen, nicht weit von der Benediktinerabtei Maria Laach am Laacher See und dem Nürburgring entfernt. Als zertifizierte Premium-Wanderregion bietet das Traumpfade-Land Mayen-Koblenz nicht nur ein dichtes Netz an wanderfreundlichen Gastgebern, sondern auch mehr als 50 geführte Touren pro Jahr. Neu sind spielerische Formate wie »Freddys Traumpfädchen-Wanderbuch«, bei dem Familien auf 14 Traumpfädchen Stempel sammeln und sich Medaillen erwandern, sowie das digitale Traumpfädchen »Sayner Aussichten«, das Geschichten zur Region direkt auf das Smartphone liefert.
Wanderregion Saar-Hunsrück: Pfade durch Wildnis und Weine
Zwischen Mosel, Rhein, Saar und Nahe erstreckt sich die Premium-Wanderregion Saar- Hunsrück – eingebettet in eine Mittelgebirgslandschaft aus dichten Wäldern, Weinbergen und weiten Höhenzügen. Herzstück ist der Saar-Hunsrück- Steig: ein Premium-Fernwanderweg mit rund 415 Kilometern Länge, 27 Etappen, drei Start- bzw. Endpunkten (Perl, Boppard, Trier).

Rund 120 Traumschleifen – zertifizierte Rundwanderwege – sowie etwa 30 kurze Traumschleifchen für entspannte Spaziergänge erschließen Schluchten, Hängebrücken, Felsformationen, Aussichtstürme, alte Bergwerke und Burgruinen. Urige Gasthäuser, Genussstationen und Weingüter sorgen für genussvolle Pausen. Dazu kommt ein reiches Kultur- und Naturerbe mit keltischen Ringwällen, römischen Spuren, Burgen, der Römerstadt Trier, der Saarschleife, Aussichtspunkten und die Hängeseilbrücke Geierlay.
Hochschwarzwälder Genießerpfade: Höhenklima und Schluchten
Im Hochschwarzwald reiht sich eine aussichtsreiche Höhe an die nächste: Von Schonach und St. Georgen im Norden über Löffingen und Bonndorf mit der Wutachschlucht im Osten bis nach St. Blasien und Ühlingen-Birkendorf im Süden sowie Todtnau und St. Peter im Westen zählen derzeit 21 Gemeinden zur Premium-Wanderregion. Mit 14 Hochschwarzwälder Genießerpfaden zwischen rund 8 und 12,6 Kilometern Länge richtet sich das Angebot gleichermaßen an Familien wie an ambitionierte Tageswanderer.

Die Wege führen durch Naturschutzgebiete mit Wasserfällen, Mooren, Flussläufen, Weiden und den namensgebenden tiefen Wäldern, vorbei an Panoramapunkten mit Blick auf Täler und Schluchten. Ein besonderes Highlight ist die Wutachschlucht – der größte Canyon Deutschlands innerhalb eines Naturschutzgebiets. Das berühmte Höhenklima des Hochschwarzwalds mit frischer, klarer Luft und angenehmer Kühle im Sommer macht die Region zudem zu einem natürlichen Rückzugsort für alle, die der Hitze entfliehen möchten.
Seen wie Titisee, Schluchsee oder Windgfällweiher bieten immer wieder Gelegenheit zur Abkühlung. Geführte Ranger- und Kulinarikwanderungen, Kinder- und Themenpfade, Fernwege wie Schluchtensteig, Albsteig, Wasser-Welten- Steig und Westweg sowie Hütten, Grillplätze und Einkehrmöglichkeiten runden das Angebot ab.
www.hochschwarzwald.de
www.wutachschlucht.de



