Wildnis, Weite und irische Lebensart in Connemara

Zwölf Gipfel und ein neues Ich

Die Twelve Bens in Connemara sind kein Spaziergang. Wer hier unterwegs ist, sucht mehr als Aussicht: Wind im Gesicht, klare Entscheidungen am Grat und das gute Gefühl, sich selbst wieder zu vertrauen.

Abb.: © Tourism Ireland

Der Tag beginnt mit Wolkenschatten über den Mooren. Kein Geländer, kein Kiosk, kein Lärm – nur ein schmaler Pfad, der sich durch Heide und Geröll zieht. Die Twelve Bens erheben sich kantig, wettergegerbt und fordernd aus der Landschaft im Westen Irlands. Wer hier losgeht, weiß: Diese Berge verlangen Kondition, Trittsicherheit und Entschlossenheit. Doch sie geben viel zurück.

Der Diamond Hill bildet den zugänglichen Auftakt: Ein klar geführter Pfad bringt Wanderer sicher hinauf und oben wartet eine Aussicht, die ihresgleichen sucht. Connemara breitet sich in alle Richtungen aus.

Abb.: © Tourism Ireland

Wer danach tiefer in die Twelve Bens eintaucht, sieht, was ihn erwartet: weniger Weg, mehr Wildnis. Diese Berge sind Rückzugsort und Abenteuer zugleich. Sie lehren, dem eigenen Urteil zu vertrauen und sich auf die Elemente einzulassen. Allein unterwegs und doch nie wirklich einsam.

Abb.: © Tourism Ireland

Routen wie die anspruchsvolle Horseshoe- Runde über mehrere Gipfel verlangen Kondition, Trittsicherheit und Orientierungssinn. Das Gelände ist stellenweise weglos, der Wind kann schnell drehen. Kartenlesen, Kompass und Aufmerksamkeit werden plötzlich wieder wichtige Fähigkeiten. Jeder Schritt schärft die Sinne: das Knirschen unter den Stiefeln, das Pfeifen des Windes, das wechselnde Licht über Atlantik und Tälern.

Infos auf einen Blick

Flüge

Frankfurt-Shannon mit Discover; Köln-Knock mit Ryanair;
und von allen gängigen deutschen Flughäfen nach Dublin

Wandern

(wer lieber geführt und in Gesellschaft startet)

connemaraadventuretours.com/

(deutschsprachig)

hilltoptreks.com/

Übernachten

renvyle.com/en/

connemarasands-hotel.com/

abbeyglen.ie/

Denn am Abend wartet das andere Irland. In den Pubs von Clifden, Roundstone oder Letterfrack knistert das Feuer, Gläser klirren, Fiddle und Bodhrán geben den Takt vor. Fremde werden zu Gesprächspartnern, Geschichten machen die Runde. Nach Stunden im Wind fühlt sich Gemeinschaft intensiver an und echter. Für einen Pausentag bietet sich ein Abstecher ins lebendige Galway oder ins geschichtsträchtige Limerick an.

Connemara ist kein Ziel für nebenbei. Wer sich auf die Twelve Bens einlässt, sollte sich Zeit nehmen. Fünf Tage oder mehr ist ideal, um draußen wieder zu spüren was in einem steckt.

Irland entdecken: www.ireland.com

Verwandte Beiträge

Nichts mehr verpassen.

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Mit News zu unseren Magazinen und zu vielen weiteren Produkten aus unserem Verlagsprogramm. 

WIR HABEN DAS PASSENDE WEIHNACHTSGESCHENK!

Jetzt aus 17 Zeitschriften-Titeln & über 500 Produkten wählen!