Bayerns schönste Alpenseen

Auf allen bayerischen Alpenseen paddelt man generell in einer schier atemberaubenden Natur. Am Eibsee ist es die Zugspitze, am Forggensee sind es die Allgäuer Berge und das Märchenschloss Neuschwanstein. Ähnlich verhält es sich am Walchensee und am Starnberger See. Ein unverschämt weiß-blauer Himmel kommt meist noch hinzu. Dazu viel Geschichte und interessante Infos, die sich um die Gewässer ranken. Am Ende der Runde lockt ein uriger Kastanienbiergarten oder eine Seeterrasse zur verdienten Einkehr. So sehen gelebte Urlaubsträume aus!

TEXT/BILDER: ALFONS ZAUNHUBER

EIBSEE: BERGSEE MIT ZUGSPITZ-BLICK
Acht Inseln in einem bayerischen See gibt es nirgendwo sonst. Die Minieilande sind Überreste eines gewaltigen Bergsturzes, der sich um 1500 v. Chr. unterhalb der Zugspitze löste und mit der Gewalt von 220 Hiroshima-Bomben im Tal aufschlug. Von dieser Katastrophe ist heute nichts mehr zu spüren. Der smaragdgrüne Bergsee unterhalb des höchsten Bergs Deutschlands ist ein Besuchermagnet und natürlich auch für Paddler ein absolutes Traumziel.

Allerdings ist man hier nicht allein unterwegs. Frühaufsteher haben die besten Karten, einen Parkplatz zu ergattern. Viele Besucher fahren mit der Seilbahn weiter zur Zugspitze oder wandern um den Eibsee. Von den Parkplätzen gelangt man am besten mit Hilfe eines Bootswagens zum Einstieg direkt hinter dem Bootsverleih. Eine Anreise mit dem ÖPNV, ab Garmisch mit der Bayerischen Zugspitzbahn, ist für Besitzer von zerleg- oder faltbaren Booten möglicherweise weniger stressig und aufgrund der hohen Parkplatzgebühren auch deutlich günstiger.

Schon nach wenigen Paddelschlägen lässt man den Trubel hinter sich. Jetzt hat man Zeit und Muße, die unfassbar spektakuläre Natur aufzusaugen. Wir entscheiden uns, den See im Uhrzeigersinn zu umrunden. Zeit spielt jetzt keine Rolle mehr, zumal die Fahrstrecke kurz ist. Hinter dichtem Bergwald bauen sich jäh die fast senkrechten Felswände des Wettersteingebirges auf. Regelmäßig verkehren die 120-Personen-Kabinen der Zugspitzbahn, die in nur zehn Minuten Fahrzeit den höchsten Berg Deutschlands erreichen. Das lässt sich kaum einer entgehen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 6/2023 des kajak Magazins.
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