Genusspaddeln auf Brenz, Schussenund Ottenheimer Mühlbach

Wer in Baden-Württemberg ans Paddeln denkt, hat vermutlich sofort die großen Klassiker wie den Neckar oder die Donau im Kopf. Manchmal sind es aber auch die unscheinbaren kleinen Flüsse, die die schönsten Paddelerlebnisse bereithalten. Katja Seidel stellt drei dieser Genusstouren vor, auf denen sich ruhige Naturpassagen mit flotter Strömung abwechseln.

TEXT/BILDER: KATJA SEIDEL

Für die Vorstellung der drei betreffenden Gewässer bewegen wir uns dabei im Uhrzeigersinn durchs »Ländle« – von der Schwäbischen Alb geht es über den Bodensee bis in die Rheinebene. Zwar ist keine der Touren länger als zehn Kilometer, aber manchmal liegt gerade in der Kürze die besondere Würze. Es muss schließlich nicht immer eine Tagestour sein – vor allem, wenn die Region auch an Land so einiges zu bieten hat!

Brenz

Wir starten mit einer kleinen, aber umso feineren Tour durch das Naturschutzgebiet Eselsburger Tal in der Schwäbischen Ostalb. Die glasklare Brenz durchfließt hier eines der schönsten Flusstäler Deutschlands in einer markanten Schleife um den Umlaufberg Buigen. Start und Ziel liegen daher nicht weit entfernt voneinander. Da auf dem Landweg vom Ausstieg zurück zum Einstieg nur halb so viele Kilometer zurückzulegen sind wie auf dem Wasser, entscheiden wir uns für eine kombinierte Paddelund Wandertour an diesem warmen Sonntag Anfang Juli. Das Auto können wir bequem auf dem kostenlosen Parkplatz direkt am Einstieg in Anhausen parken.

Über eine steinerne Uferkante geht es unter der Brücke aufs Wasser, das uns sanft an den letzten Häusern vorbei in eine wunderschöne Naturlandschaft trägt. An der abnehmenden Fließgeschwindigkeit lässt sich bereits das erste Hindernis der Tour erahnen, was bei üppigem Pflanzenbewuchs im und um den Fluss auch nötig ist: eine temporäre Krautsperre. Diese umtragen wir kurz auf der linken Seite, bevor wir nach weiteren 200 Metern auf dem Fluss das Wehr an der Bindelsteinmühle erreichen. Da eine Befahrung hier lebensgefährlich wäre, heißt es erneut, am linken Ufer auszubooten, um die Fahrt kurz darauf ohne weitere Hindernisse auf der angenehm fließenden Brenz fortzusetzen.

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