Im Land der Pharaonen

SUP auf dem Nil von Assuan nach Luxor

Träum dich hin! Auch in Zeiten von Corona und Reisewarnungen darf man sich durchaus mit fernen Ländern beschäftigen, denn irgendwann wird man wieder uneingeschränkt reisen dürfen. Gut, wenn man schon eine Auswahl an möglichen Zielen zur Hand hat. Wie wäre es beispielsweise mit SUPen in Ägypten? Kathrin Borgwardt hat sich ihren Traum erfüllt und war mit dem Board auf dem Nil unterwegs.

Text: Kathrin Borgwardt / Bilder: Kathrin Borgwardt, Zebur Mercan

Schon als Kind las ich Rüdiger Nehbergs »Abenteuer am Blauen Nil« und lange stand das Projekt, den Nil mit dem SUP-Board zu erpaddeln, auf meiner To-do-Liste. Viele Mythen reihen sich um den Nil und endlich sollte ich die Gelegenheit haben, diese zu erforschen. Unser Entdeckergeist erhofft sich ein idyllisches Paddeln auf dem historischen und traumhaften Fluss. Nicht ganz so extrem wie Rüdiger Nehberg, denn wir schließen den Faktor »Krokodile« aus, indem wir nördlich vom »High Dam« in Assuan starten.

Um einen einfachen Einstieg zu haben, werden wir die ersten fünf Tage von Assuan nach Edfu von einer Feluke, einem traditionellen Segelboot, begleitet. Die Feluken tun sich schwer, den weiten Weg nach Luxor in Angriff zu nehmen, da zu viele Genehmigungen nötig sind, der Rückweg zu weit ist und der Wind Richtung Norden abnimmt. Somit entscheiden wir, den Rest der Tour von Edfu nach Luxor solo zu paddeln, mit Minimalgepäck auf den Boards zum Camping.

Unsere Paddelrichtung von Süd nach Nord ist durch die Strömung vorgegeben, was leider entgegen der häufigsten Windrichtung ist, denn diese weht aus Norden. Wir müssen also mit der Strömung, aber gegen den Wind paddeln. Daher wissen wir nicht genau, wie viele Kilometer am Tag machbar sind, da dies sehr von der Strömung, aber noch mehr von der Windstärke abhängt. 

Das Timing ist perfekt, aber Zufall, denn die beste Zeit, den Fluss zu erpaddeln, sind die Wintermonate, weil da das Wasser niedriger ist als im Sommer. Sobald es warm wird, steigt das Wasser des längsten Flusses der Welt um etwa drei bis vier Meter an und die zahlreichen Inseln im Nil verschwinden, es gibt deutlich mehr Strömung, aber auch erheblich stärkeren Gegenwind.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 4/2021 des SUP Board Magazins.
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