Rostock City-SUP

Stehend durch die Hansestadt

Die Ostseestadt Rostock kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Vor allem die Hansezeit im Mittelalter bringt man mit der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung. Heute kann man sich Rostock und Umgebung in aller Ruhe auf dem SUP-Board anschauen. Björn Nehrhoff von Holderberg stellt fünf schöne Touren vor.

Text/Bilder: Björn Nehrhof von Holderberg

Rostock, die nordische Metropole an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns ist in Stand-Up-Paddler-Kreisen als Revier noch eher unbekannt; Locals einmal ausgenommen. Letztere wissen allerdings genau, dass die alte Hansestadt und ihre Umgebung extrem viel zu bieten hat für alle, die hier ihr Board zu Wasser lassen wollen. Da ist natürlich zunächst einmal der City-Spot auf der Hafenwarnow zu erwähnen. Mit direktem Blick auf das Altstadtzentrum hat der Stehpaddler hier die Möglichkeit, bei Hafenflair seine Runden zu ziehen. Neugieriges Publikum am Ufer ist einem dabei gewiss. Südlich von Rostock mündet die Warnow in die Stadt, ein naturbelassener Fluss, der sich besonders auf den letzten Kilometern vor der Hansestadt für schöne Touren mit dem SUP-Board eignet. Dabei stippt man mit dem Paddel durch einsame Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften.

Auch die Ostsee ist in Reichweite der Stadt, so dass sich weitere Tourenmöglichkeiten an von der Sonne beschienenen, schneeweißen Sandstränden auftun. Stand Up Paddler, die nach Action suchen, finden in der in Deutschland einzigartigen Fährwelle an der großen Warnowmole eine Möglichkeit, sich auszutoben, ohne dass es auf der Ostsee einen Windhauch gibt. Pushen Südwest- bis Nordostwinde Wellen an den Strand, mutiert der Spot zum Wellen-Eldorado für erfahrene Rider.

Alles in allem bietet das Revier eine Vielzahl von Paddelmöglichkeiten, für die man gern sein Auto packt und das Board auf dem Dach verzurrt, um für den nächsten Urlaub der Hansestadt einen Besuch abzustatten.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 03/2021.
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