SUP für die Seele – Achtsamkeit in Aktion

Für die meisten ist die Zeit auf dem SUP Freizeit und Auszeit vom Alltag. Doch nicht immer klappt das Abschalten gleich gut und erholsam. Rainer Schaetzle, Mentaltrainer und zertifizierter SUP-Instruktor, hat sich Gedanken darüber gemacht, wie man Körper und Geist wieder in Einklang bringen kann.

TEXT/BILDER: RAINER SCHAETZLE

Gerade am Anfang erleben SUP-Einsteiger häufig, dass man auf dem Wasser schnell »abschalten« kann. Das Karussell der Gedanken läuft langsamer und man kommt mehr und mehr bei sich an. Manchmal ist es auch die Landschaft oder die Ruhe um einen herum, die uns vor Freude staunend den Alltag vergessen lassen oder eben eine Kombination aus beidem. Das sind dann diese herrlichen Momente auf dem Brett, die so unglaublich guttun. Und solche Erlebnisse sind sicherlich auch ein Grund dafür, weshalb sich das Stand Up Paddling einer so breiten Beliebtheit erfreut.

Neurologisch betrachtet liegt ein Grund dafür, weshalb wir auf dem Brett relativ leicht die Alltagsgedanken ausschalten oder zumindest zur Ruhe kommen können darin, dass das menschliche Hirn nach bestimmten, über Jahrmillionen festgelegten Prioritäten funktioniert. Der Gleichgewichtssinn ist hierbei zusammen mit dem Bewusstsein und der Regulierung der Körperwärme an oberster Stelle. Was an Gedanken im Großhirn abläuft, hat für unser Körper-Geist-System dann praktisch keine Bedeutung mehr, sobald unsere Balance gefährdet erscheint und wir uns nicht sicher im Raum (hier: auf dem Brett und Wasser) bewegen können. Entsprechend wird die Großhirn-To-do-Liste heruntergefahren und man konzentriert sich auf das jetzt Wesentliche: Balance und Stabilität sicherstellen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 3/2022 des SUP Board Magazins.
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