Vierwaldstätter See

SUP auf dem »Schweizer Meer«

Diese Paddelreise führt von den Fjorden Norwegens zu den türkisblauen Buchten des Mittelmeers. Ohne hektische Reise dazwischen, sondern durchgehend auf dem SUP. Wie das möglich ist? Mit einer SUP-Tour auf dem Vierwaldstättersee, dem vielleicht vielseitigsten See der Alpen.

Text/Bilder: Martin Strahm

Der Vierwaldstättersee war schon früh ein wichtiger Lebens- und Handelsort. Erste Besiedlungsspuren reichen ins 4. Jahrtausend vor Christus zurück. Wer im Mittelalter von Norden nach Mailand oder Rom wollte, kam am blauen Herz der Eidgenossenschaft nicht vorbei. Heute ist die Region Luzern-Vierwaldstättersee eine der meistbesuchten Tourismusregionen der Schweiz.
Der See liegt inmitten einer imposanten Bergwelt. Die Rigi, der Pilatus, der Bürgenstock und einige weitere Felsformationen umgeben und schützen das verwinkelte Gewässer. Es besteht aus mehreren »Armen«, sprich aus Seebecken und Buchten. Während man sich in einem Becken in einem malerischen Fjord, gesäumt von dichten und grünen Bergflanken, wähnt, findet man sich anderorts in einer türkisblauen Bucht mit südländischem Flair.
Diese topografischen Unterschiede führen dazu, dass das Wetter je nach Standort ganz unterschiedlich sein kann – selbst wenn sich nur wenige Kilometer dazwischen befinden. Insbesondere im Frühling und Sommer muss man am Nachmittag mit starken Winden und lokalen Gewittern rechnen. Der Föhn bläst vor allem im Gersauer Becken und sehr stark über dem Urnersee. Letzterer ist ein bekanntes Windsurf- und Kiteparadies. Selbst für den geübten Paddler kann es hier sehr schnell gefährlich werden.
Für die Umrundung der einzelnen Becken muss man ungefähr einen Tag rechnen. So hat man auch Zeit, eine der vielen schönen Sonnenterrassen am See zu besuchen oder die eine oder andere Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Die einzelnen Etappen können aber auch zu einer spannenden Mehrtagestour kombiniert werden.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 03/2020.
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